“The scariest monsters don’t hide in the dark, they sleep right beside you.”
„Der Freund“, auf Englisch „the boyfriend“, liest man aus zwei unterschiedlichen Sichten. Einmal begleitet man den Teenager Tom, in der Vergangenheit und die 34-jährige Sydney, in der Gegenwart.
Sydney sehnt sich nach einer glücklichen Beziehung und übersieht dabei gerne jede offensichtliche red flag. Sie hat schon einige merkwürdige und teils bedrohliche Dates hinter sich, bis sie einen (aus ihrer Sicht) perfekten Mann kennenlernt, der Tom heißt.
Aus Tom‘s Vergangenheit erfahren wir immer wieder neue Infos, die man versucht in Einklang mit Sydneys Geschichte zu bekommen.
Für den Leser wirkt am Anfang alles sehr offensichtlich und man wartet regelrecht darauf, wann die Auflösung kommt. Und diese, wie bei Bücher von Freida McFadden gewohnt, niemals so offensichtlich sein können.
Der Schreibstil ist sehr einfach geschrieben, aber das macht das Buch erst so spannend, schnelllebig und unterhaltsam. Ich habe das Buch auf Englisch als Hörbuch angehört und kann es daher auch empfehlen, wenn man sich mal an englische Bücher herantrauen will.
Unsere Hauptprotagonistin Sydney ist leider unfassbar naiv, was mich teils wirklich gestört hat. Ohne ihre Gutgläubigkeit würde sich das Buch aber ziemlich kürzen, was natürlich nicht zur Geschichte beitrüge. Genau das hat es dann wieder ausgemacht, dass man am liebsten Sydney zugerufen hätte, sie soll endlich jemanden davon erzählen und man einfach das Buch nicht weglegen konnte.
Ich gebe daher dem Buch 4 1/2 Sterne 🙂